Einfach machen – die magischen vier Schritte für deine Projektumsetzung

ATTACKE!

Eine der größten Hürden für manche ist, ein neues Projekt überhaupt in Angriff zu nehmen. Hingegen Ideen zu generieren, zu entwickeln und zu planen – das ist kein Problem.

Gehörst du auch dazu? Sobald es an die Umsetzung geht, scheint sich die zu Beginn so tiefe Begeisterung für ein Projekt zu verabschieden.  Aber was steckt dahinter? Wieso fällt es so schwer, das erste Kapitel des schon lang erträumten Romans anzufangen? Oder ein neues Kleidungsstück zu nähen? Den Schnitt hast du dir schon vor langer Zeit ausgesucht, alle Materialien und Utensilien längst besorgt und eigentlich kannst du jederzeit loslegen?“

 

Wieso ist der Umsetzungsstart so schwer?

Barbara Sher spricht hier von unserem angeborenem Verteidigungsmechanismus. Dadurch wollen wir gar nicht irgendetwas Neues oder Unbekanntes tun. Ganz egal, ob es sich nun um etwas Gefährliches handelt, wie z. B. ein Bungiee-Jumping-Sprung oder ob es darum geht, dass wir eine private Lesung in unseren heimischen vier Wänden vor Freunden veranstalten. Diese Verteidigungsmechanismen sind so stark, dass alles Neue grundsätzlich als gefährlich eingestuft wird – als ginge es um Leben oder Tod. Daher heißt es nun, sich nicht länger davon beeinflussen zu lassen oder gar zu unterwerfen.

Aber wie trickst du nun diesen primitiven Mechanismus aus, wenn du etwas wirklich willst?

 

Die magischen 4 Schritte:

Raus aus der Endlosschleife des Planens und rein ins Doing!

Schritt 1:
Plane rückwarts! Dies ersetzt zwar nicht die tatsächliche Handlung, du wirst aber konkrete Schritte unternehmen.  Dazu unterteilst du dein großes Ziel in ganz viele kleine Teilziele. Und zwar von hinten nach vorne.

Schritt 2:
Was hindert dich daran, loszulegen? Mithilfe der Rückwärtsplanung deckst du alle versteckten Ängste auf. Auf diese Weise kannst du die Gefahr gezielt reduzieren.

Schritt 3:
Setze dir eine echte Frist! Bis zu diesem Datum muss alles stehen.

Schritt 4:
Suche dir einen Sparringspartner oder ein Erfolgsteam! So erhältst du zwischendrin Feedback. Kommuniziere auch deine gesetzten Fristen. Schaffe dir selbst Verbindlichkeit, um positiven Druck zu erhalten.

 

Die Umsetzung der magischen Schritte IM Detail

Du stellst dir als erstes die Frage: „Was ist mein Ziel für dieses Projekt?“Danach fragst du dich, ob du dieses Ziel jetzt schon erreichen kannst. Wenn nicht, fragst du dich, was du als erstes dafür brauchst. Und schon hast du ein erstes Teilziel.

Bei diesem Teilziel fragst du dich wieder: „Kann ich das Ziel jetzt schon erreichen?“ Lautet die Antwort „nein“, überlegst du dir, was du dafür als Erstes brauchst. Und schwupps ist schon das nächste Teilzeil definiert.

Dies wiederholst du so lange, bis du zu einem Schritt kommst, den du sofort umsetzen kannst.

Am besten funktioniert diese Methode, wenn du dir die Ziele und Teilziele auf einem großen Blatt Papier visualisierst. Als eine Art Mindmap. So hast du auch fortlaufend einen Überblick, welche Schritte als nächstes umsetzbar sind. Dein Projektfahrplan sozusagen. Diesen kannst du natürlich jederzeit ergänzen. So kommst Du Schritt für Schritt deinem großen Ziel näher. Sobald du ein direkt umsetzbares Teilziel definiert hast, markierst du es – z. B. mit einer bunten Umrandung oder mit Pfeil und dem Wort „JETZT“.

Zusätzlich schreibst du zu jedem Teilziel eine Deadline, bis wann du es jeweils erreicht haben willst. Und jetzt kommt noch die dritte Person ins Spiel. Nicht nur du kennst diese Termine, sondern auch dein Partner, deine Freundin oder Kollegin. Durch die Unterstützung und Verpflichtung dieser dritten Person Rechenschaft abzulegen, entstehen „echte Termine“. Und sich selbst austricksen geht somit nicht!

Ein weiteres Tool, das ich gerade ausprobiere ist Trello. Eine kostenloses Tool, um Projekte zu organisieren, in Teilschritte zu zerlegen und zu dokumentieren. Ich kann noch nicht sagen, ob diese Art der Visualisierung wirklich das richtge für mich ist. Zu sehr liebe ich immer noch Papier und Stift und das Habtische. Aber ich werde berichten.

 

Unterstützung von außen

Als eine weitere Möglichkeit, Unterstützung von außen zu bekommen, empfehle ich dir, dir eine sogenannte Mastermindgroup zu suchen. Hier treffen sich Gleichgesinnte in regelmäßigen Abständen, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu motivieren und ihre Ziele zu erreichen. Ich selbst habe damit sehr gute Erfahrung gemacht – dazu ist es nicht einmal nötig, dass alle am selben Ort sind. Dank Skype, Facebook, Slack und wie die Tools alle heißen! Da fällt mir ein….in drei Tagen ist es wieder soweit und ich habe noch einiges auf meiner ToDo-Liste stehen…. ich mach‘ dann mal lieber weiter… ich will mich ja nicht beim nächsten Skypetreffen blamieren.  😉

Und dir – viel Erfolg beim Durchhalten, Dranbleiben und deiner (Teil-)Zielerreichung!

PS: Wie gehst du damit um, deine Ziele zu erreichen? Welche Methoden helfen dir? Und was sind deine aktuellen Projekte? Hinterlass‘ mir hierzu gerne ein Kommentar und teile deine Lösungen mit anderen!

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Ein Gedanke zu „Einfach machen – die magischen vier Schritte für deine Projektumsetzung

  1. Alexandra sagt:

    Name: Kevin Fiedler

    Website: http://www.kevinfiedler.de

    Kommentar: Hallo Alexandra!

    Ein klasse Artikel!

    Vor allem die Herangehensweise von Hinten nach Vorne ist ein super Tipp! Das klappt nicht nur wunderbar…das ist auch noch super motivierend, weil du quasi dein Wunschziel als erstes aufschreibst.

    Das Herunterbrechen in kleine Teilziele ist ebenfalls super, weil du auf ein mal nicht das Riesenziel vor Augen hast, sondern kleine leicht umzusetzende Teilschritte, die meist auch recht schnell umzusetzen sind. Schritt für Schritt zum Erfolg!

    Danke für diesen tollen Artikel. Weiter so 🙂

    LG,
    Kevin

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