Null Bock?! Wie du es schaffst, dich wieder selbst zu motivieren

Motivation Karrierecoaching

Lass mich, ich hab’ NBS!

Kennst du das? Wenn das “Null-Bock-Syndrom” wieder zuschlägt? Kein Bock auf deinen aktuellen Job? Halten Frust, Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit allerdings länger an, solltest du genauer hinschauen…. nicht, dass die Motivationslosigkeit anhält und chronisch wird. Also schnell ins Handeln kommen und sich auch Hilfe von außen holen!

Und sei ehrlich zu dir selbst. Das Meiste ist glatter Selbstbetrug. Wer seinen Job für 2.500 Euro im Monat hasst, wird ihn für 5.000 Euro immer noch nicht lieben. Und auch ein Aufstieg bringt nicht zwangsläufig mehr Freiheiten oder mehr Zufriedenheit mit sich. Oft ist das Gegenteil der Fall.

Was kannst du also dafür tun, um herauszufinden, ob du dich im aktuellen Job noch selbst motivieren kannst und sollst?

Was ist dir wirklich wichtig?

Zu allererst ist es wichtig, dass du für dich wieder den Sinn in deinen Aufgaben findest und ihn auch siehst. Denn was immer wir machen, es muss eine Bedeutung für uns haben. Und zwar wirklich für uns und nicht für andere. Dein Ziel zu erreichen wird dann zum Erfolg, wenn es für dich erstrebenswert ist.

Alleine zu wissen wofür wir etwas machen, ist ein großer Schritt zur Steigerung der eigenen Motivation. Aber reicht das schon aus?

Oftmals bedarf es noch eines zweiten Schritts. Nutzen deine Gefühle, um die Vorstellung nochmals zu verstärken. Stelle dir die Freude und das Glücksgefühl vor, die dich durchströmen und mache dir diese Gefühle für dich spürbar, erlebbar und nachfühlbar.

Motivation?! Stelle dir die Freude und das Glücksgefühl vor, die dich durchströmen und mache… Klick um zu Tweeten

 

Was motiviert dich? Was sind deine Beweggründe, deinen Job und deine Aufgaben zu erledigen?

Kommen die folgende Aussagen bekannt vor?

  • “An meinem Job motiviert mich in erster Linie die Bezahlung, schließlich muss ich nicht nur meinen Lebensunterhalt davon bestreiten, sondern möchte auch etwas ansparen können, um mir später einen Traum erfüllen zu können.”
  • “Facebook, Telefon, E-Mail oder auch Kaffee mit den Kollegen. Ablenkungen stellen für mich ein Problem dar und manchmal fällt es mir schwer, mich aufzuraffen und auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren.”
  • “Aufgaben, dir mir Spaß machen, erledige ich immer sofort und das auch mit großer Freude. Finde ich eine Aufgabe hingegen langweilig, anstrengend oder einfach blöd, schiebe ich sie so lang wie möglich auf und muss mich dann dazu zwingen, endlich loszulegen.”

Falls ja, solltest du fragen, was dir die Motivation raubt und wie du dagegen vorgehen kannst, um deinen Antrieb wiederzufinden.

 

Motivation Fahnenschreiber

 

11 Tipps für neuen Tatendrang und Selbstmotivation

Hier kommen nun meine Tipps für dich, wie du künftig wieder mehr Spaß an deiner Arbeit bekommst und dich wieder selbst zu motivieren lernst:

  • Ziele setzen.

    Mache dir klar, was du erreichen willst und setze dir spezifische messbare und realistische (!) Ziele (Die Anwendung der SMART-Formel ist wirklich hilfreich!). Anstelle von “Ich will einen Job, der mich glücklich macht” – passt vielleicht “Mein Ziel ist es, bis Ende des Jahres einen neuen Job als Führungskraft im Bereich HR zu haben,  in dem ich meine Stärken Menschenkenntnis und Ergebnisorientierung voll einsetzen kann.”

  • Innere Einstellung.

    Achte darauf, dass du deine Aufgabe mit einer positiven Einstellung anpackst. Schaffe deine negativen Gedanken ab und sage dir stattdessen: “Diese Aufgabe macht Spaß.”

  • Demotivation abbauen.

    Werden dir klar darüber, was dich an deiner Arbeit demotiviert. Liste alle Punkte auf und schaffe sie ab, soweit dies in deinem Umfeld möglich ist. Frage dich  aber auch selbstkritisch, was du dazu beitragen könntest, damit einzelne Punkte dich wieder motivieren.

  • Motivierende Dinge.

    Weißt du, was dich motiviert? Welche Gründe und Dinge lassen dich so arbeiten, dass du dabei die Zeit vergisst? Schreibe alles, was dir einfällt, auf ein großes Blatt Papier.

  • Motivation durch Visualisierung.

    Stellen dir deinen Erfolg vor deinem inneren Auge vor. Was siehst du? Was tust du? Was passiert um dich herum? Das sollte dir helfen, den inneren Drang zu wecken, diese Vorstellung in die Wirklichkeit umzusetzen.

  • Motivation durch Gefühle.

    Bringe positive Gefühle mit deinen Zielen und Aufgaben in Verbindung. Gefühle unterstreichen diese, geben uns zusätzliche und langfristige Motivation. Wenn du dir also deinen Erfolg vorstellst – wie fühlt sich das an? Wo genau kannst du es fühlen?

  • Motivation durch Belohnung.

    Belohnen dich für deine erledigten Aufgaben. Auch kleine Teilerfolge sollten belohnt werden. Als Reaktion darauf verbindet das Gehirn die Arbeit mit etwas Positiven. Mit diesem Trick baut man einige Motivationsprobleme langfristig ab.

  • Motivation durch Erinnerung.

    Notiere dir deine Anreize einzeln auf kleinen DIN A6 Kärtchen. Stelle dir im täglichen Wechsel ein Kärtchen in dein Blickfeld, zum Beispiel am Badezimmerspiegel oder im Eingangsbereich, wo du es immer wieder wahrnimmst.

  • Motivation durch Zeitdruck.

    Viele Menschen lassen sich durch eine Deadline und Zeitdruck motivieren. Nutze auch das für dich, indem du dir selbst Termine für deine Aufgaben setzt, diese am besten schriftlich notierst (z. B. mithilfe von Timern oder Apps wie ToDoIst) und nach Umsetzung aktiv abhaken kannst.

  • Motivation durch Angst.

    Machen dir auch mal deutlich, was passiert, wenn du die Aufgabe nicht erfüllst oder die Arbeit liegen bleibt. Welche Konsequenzen hat das für dich oder andere?

  • Motivation durch das richtige Maß.

    Weisst du, wie viel du an einem Tag schaffen kannst und wann dir die Arbeitsmenge zuviel wird? Nimm dir nicht zu viel vor, ansonsten sind Misserfolge vorprogrammiert, woraus neue Demotivation entsteht.

 

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Und was, wenn die Motivation ausbleibt?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als in meinem letzten Job bei mir die Motivation immer mehr nachließ.  Zum einen fehlte die Wertschätzung, zum anderen die spannenden Aufgaben – und noch viele andere Gründe kamen hinzu. Es war ein auf und ab an Motivation und Demotivation. Und ich war stolz wie Oskar, wenn ich es geschafft habe, mich selbst wieder zu motivieren – natürlich auch als Vorbild für mein Team. Denn auch die Mitarbeiter galt es ja immer wieder zu motivieren.

Allerdings war irgendwann die Luft raus. Denn ich stellte fest, so sehr ich mich auch anstrengte, die Ursache für meine Demotivation konnte ich gar nicht alleine beheben. Dazu bedurfte es (in meinem Fall) auch das Mitwirken meines Umfelds. Vor allem meiner Chefin.

Und so bin auch ich viel zu lange in meinem Trott und meinem alten Job hängen geblieben. Das war sicherlich irgendwo bequem und die Hoffnung, es könnte sich doch noch einmal alles drehen stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber weitergeholfen hatte es mir nicht.  Und es dauerte viel zu lange, bis ich mir eingestand, dass in diesem Job die (Selbst-)Motivation nicht mehr ausreicht, um glücklich zu sein. Ich hatte mir schon alle möglichen Tipps zu Herzen genommen und umgesetzt, aber der Punkt war schon lange erreicht. Der Punkt, an dem es heißt loslassen, raus aus der Komfortzone und auf zu neuen Herausforderungen. Auf zu meiner verdienten Zufriedenheit!

 

Was ist also zu tun, wenn die Motivation ausbleibt?

Wenn das alles nichts hilft und du schon seit einigen Monaten oder gar Jahren vergeblich versuchst, dich in deinem Job selbst zu motivieren, solltest du zum nächsten Schritt übergehen.  Sei dir selbst gegenüber so ehrlich und “motiviert”, um dich zu hinterfragen, ob es nicht Zeit für etwas Neues ist. Und ein kleiner Hinweis: Diese Veränderung kann auch im privaten und nicht nur im beruflichen Bereich liegen.

Und zögere deine Entscheidung nicht zu lange hinaus und hör’ auf dich, weiter im Kreis zu drehen, sondern hole dir professionelle Hilfe, z. B. von einem Karrierecoach!

Überlege dir ganz in Ruhe, was du wirklich in deinem Leben erreichen willst und fange dann SOFORT an, den ersten Schritt nicht nur zu planen, sondern auch zu gehen!

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und unterstütze dich gerne! Melde dich  einfach bei mir und vereinbare dein erstes kostenloses Gespräch!  🙂

Deine Alexandra

 

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2 Gedanken zu „Null Bock?! Wie du es schaffst, dich wieder selbst zu motivieren

  1. Barbara J. Schönfeld sagt:

    Liebe Alexandra,

    gerade die Motivation durch Zeitdruck funktioniert bei mir zwar, aber sie ist sowas von lästig. Vor allen Dingen bei meine “heißgeliebten” Buchhaltung.

    Gerade gestern habe ich mal was Anderes ausprobiert. Ich habe einfach gesagt, das macht mir total viel Spaß und es geht auch sehr schnell. Und oh Wunder, das was ich wochenlang vor mir hergeschoben habe ging plötzlich ganz schnell…..

    Und die anderen Tipps sind auch wirklich klasse. Danke dir

    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Alexandra sagt:

      Liebe Barbara,
      ja, ich weiß genau was du meinst. Solche “heiß geliebten” Themen hab ich auch – und oftmals werden die dann erst auf den letzten Drücker abgearbeitet.
      Mir hilft es dann, wenn ich mich daran erinnere, wie toll es ist, wenn ich die ungeliebten Dinge abgeschlossen habe. Das Gefühl “danach” und wie schön es ist, wenn ich mich dann wieder den für mich wirklich spannenden Dingen widmen darf.
      Vielen Dank für deine Einschätzung und deinen Tipp!
      Herzliche Grüße
      Alexandra

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